Gesellschaft / Kursdetails

N10013 Marburger Alltagsleben im 19. Jahrhundert
Kritische Aspekte zur Kultur- und Sozialgeschichte der Stadt

Beginn Fr., 24.05.2019, 16:00 - 17:30 Uhr
Kursgebühr 5,00 € (Ermäßigung auf 2,50 € möglich)
Dauer 1 Termin
Kursleitung Prof. Dr. Marita Metz-Becker
Zusatzinformationen Treffpunkt: Marktbrunnen

Marburg war zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine kleine Stadt, in der 6000 Menschen lebten. Nicht nur die Universität bestimmte das Leben der Stadt, sondern auch die Ackerbürger, die Töpfer und die Gerber. Und nicht nur berühmte Professoren lebten und arbeiteten hier, sondern auch die unzähligen Dienstmädchen, die ihnen den Haushalt führten. Im Vormärz litt die Bevölkerung in Kurhessen unter einer Massenverelendung, die vor allem die Unterschichten betraf und große Auswanderungswellen zur Folge hatte. So war das Bemühen ums Überleben, ums tägliche Brot auch in Marburg allgegenwärtig.
Die Stadtführung zeigt diese Entwicklungen exemplarisch in der Oberstadt und der Ketzerbach auf und endet in der gleichnamigen Ausstellung des Instituts für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft in der Deutschhausstraße.
Stadtführung und Führung durch die Ausstellung: "Marburger Alltagsleben im 19. Jahrhundert"




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